Jährliche Archive: 2012


Weihnachten 2012

Manchmal kommt es doch anders als gedacht. Weihnachten in den Urlaub zu fahren ist bei uns nahezu unmöglich, da Jenny im Einzelhandel in der Hauptzeit nur selten frei bekommt. Aber diesmal hat es sich ergeben, dass sie Samstag vor Weihnachten und Heiligabend frei hat. Also sind wir kurzentschlossen nach Schweden gefahren.
Hinfahrt am Freitag direkt nach der Arbeit gegen 15:30Uhr. Angekommen sind wir ca. 01:00Uhr. Fahrt ging problemlos. Ab Växjö dann auch endlich der erhoffte Schnee überall. Wir hatten Dirk gebeten die Heizungen anzumachen. Hat er auch gemacht, und vorher noch geschrieben dass er den Schnee beseitigt. Ich hatte noch gedacht was das denn soll. Gut, bei der Ankunft war es klar. Der Schnee wird ja auf den Strassen nur an die Seite geschoben, auf die Auffahrt wäre ich durch 1/2 Meter Schnee nie gekommen. Schnell noch alles auspacken, Wasser anmachen, und ab in´s Bett.
Am Samstag bevor die Kinder aufgestanden sind haben wir den Baum geschmückt. Wir haben einen 180cm Kunstbaum mitgenommen. Sieht geschmückt gar nicht so schlecht aus. Sicherlich nicht vergleichbar mit einer echten Tanne. Aber ob es wirklich so gut ist, jedes Jahr so viele Bäume für ein paar Tage als Weihnachtsbaum zu fällen sei mal dahin gestellt. Angeblich werden alleine nach Schweden 3 Millionen Weihnachtsbäume aus Dänemark importiert. Vormittags erst kurz in Mörlunda eingekauft um zu frühstücken und nach dem Mittag nach Oskarshamn um die Reste für unser Weihnachtsessen zu besorgen. Und schon war der erste Tag rum.
Wir können nur bis Mittwoch, also dem 2. Weihnachtsfeiertag, bleiben. Haben aber ein Essen für 3 Tage geplant. Wenn dieses Jahr eh schon alles anders ist, haben wir den Sonntag zu Heiligabend gemacht 😉 Bescherung, Essen usw. insgesamt ein schöner und geruhsamer Tag. Nach dem Essen einen schönen Spaziergang im Wald gemacht. Schweden sieht mit Schnee wunderschön aus.
Montag dann noch mehr Schnee. Hat über Nacht knapp 20cm geschneit. Auto war zugeschneit. Also erstmal ein wenig Schnee schieben. Holz holen, Kinder mussten natürlich Schneemänner bauen. Haben uns dann draußen hingesetzt und den Kindern zugeschaut. Heiße Tasse Tee dazu. Dann kam sogar die Sonne noch kurz raus. In Mörlunda geht die Sonne fast eine Stunde früher unter (verglichen mit Hamburg).
Dienstag leichtes Tauwetter. Haben eigentlich nicht viel gemacht, ein paar Spiele gespielt usw. muss auch mal sein.
Mittwoch aufgeräumt und das Haus wieder winterfest gemacht. Sind dann gegen 10:00Uhr los und waren abends um 19:00Uhr zu Hause. Katzen knuddeln, zum entspannen noch in die Wanne und dann in´s Bett. Morgen wieder zur Arbeit. Kinder haben Ferien, die haben´s gut.
Diesmal also nichts gearbeitet, nur ein wenig aufgeräumt. Verletzt war diesmal auch keiner. Ich kenne jetzt aber eine Schwachstelle im Haus wo das Wasser durchkommt. Muss ich zu Ostern reparieren. Hat sich alleine deswegen gelohnt hoch zu fahren. War zwar kurz, aber schön.


Herbst

In Deutschland noch im Regen gestartet, wurde das Wetter Richtung Schweden immer besser. In Schweden haben wir eine Elchkuh gesehen. Direkt vor uns auf der Straße trabte sie langsam lang und verschwand dann im Wald. Eine Stunde später eine Horde Wildschweine mit Frischlingen und kurz vor Ende noch ein Fuchs. Hier sind wir richtig.
Nach der Ankunft schnell auspacken, Wasser wieder fertig machen. Gut, dass wir das Wasser im Sommer schon abgeklemmt hatten, lt. Thermometer waren schon Minusgrade vorgekommen. In den 1 1/2 Wochen wo wir jetzt da waren ging es nachts bis knapp -5° runter.
Ziel war für diesen Urlaub das Badezimmer zu machen. Der erste Schritt war Fenster einbauen. Das ging recht schnell. Ist ja ein Holzhaus, also Loch reinsägen, Fenster reinschrauben, ausschäumen und fertig. Dann ging der Spaß aber erst los. Die Wände waren mit einer Art Weich-PVC (fühlt sich eher wie Moosgummi) verklebt, vollflächig auf Spanplatten. Fußboden mit härterem PVC. Der Fußboden war einfach, hat nur ein paar Minuten gedauert. Die Wände waren hartnäckiger, haben insgesamt 3 volle Tage gebraucht. Zum Schluß haben wir das Zeug mit einem Stechbeitel abgekratzt. Hätten wir das vorher geahnt, hätte ich einfach Rigips vorgeschraubt. Dann mit Tiefgrund und anschließend mit Duschabdichtung behandelt. Einen neuen Abfluss haben wir auch gleich eingesetzt. Als nächstes kam dann die elektrische Fußbodenheizung rein, darauf dann Ausgleichsmasse. Hat zwei Tage gedauert. Ich konnte also erst 5 Tage nach Ankunft mit dem legen der Fliesen anfangen, hatte ich mir anders vorgestellt. Zwischendurch immer wieder das Klo raus/rein usw., Waschbecken war auch ab, also nur Katzenwäsche. Am Donnerstag abends dann das Unglück. Ich hatte in einer Starkstromdose mit Schalter die Installation vorbereitet, sprich Loch bohren usw. Loch war für die Leitung natürlich zu klein, also mit einem Teppichmesser das Loch etwas vergrößern. Dumm nur, wenn man abends nicht mehr so aufpasst und das Messer abbricht. Noch dümmer, wenn man in Richtung Körper schneidet und das Handgelenk trifft. Erster Gedanke: Arterie getroffen? Blut spritzt nicht, also Glück gehabt. Zweiter Gedanke: Da ist ja eine Ader zu sehen, ach, und eine Sehne ist da auch noch. Dritter Gedanke: Noch mehr Glück gehabt, sieht zwar gefährlich aus, scheint aber alles relevante heil geblieben zu sein. Also schnell Kompresse mit Betaisadonna rauf und schnell mit Jenny zum Arzt. Damit haben wir dann auch einen durchaus wichtigen Nachteil in Schweden festgestellt. Es gibt keine Ärzte abends. Krankenhaus ist knapp eine Stunde entfernt. Da es immer noch nicht stark blutete habe ich es dann selber verarztet. Zum Glück waren in unserem Erste-Hilfe-Kasten Tapes um die Wunde zusammen zu klammern. Die Wunde war knapp 6cm lang, und 1-2cm weit auf. Geblutet haben nur die Hautränder. Sah ein wenig aus wie ein Hühnerbeinchen wo man die Haut einschneidet. Kurzum ich habe da tatsächlich absolutes Glück im Unglück gehabt. Weitergearbeitet haben wir dann abends nicht mehr.
Am nächsten Tag dann schnell die Fliesen verfugt. Waschbecken und Spiegelschrank kam dann auch noch ran. Und vor allem, endlich wieder duschen. Jetzt fehlt noch Tapete an der Wand, Decke malen, und ein wenig Kleinkram. Das machen wir aber im nächsten Jahr. Das Badezimmer sieht aber so schon Klasse aus. Kein Vergleich mehr zu vorher. Am letzten Tag dann wieder Wasser vernünftig abklemmen, und am Sonntag dann ab nach Hause.


Herbstvorbereitungen

Hatten wir schon Sommer? Egal, bald sind Herbstferien. Also ab nach Schweden im Oktober.
Diesmal ist das Badezimmer dran. Fliesen haben wir schon gekauft, den ganzen Kleinkram auch. Waschbecken hätten wir beinahe bei eBay ersteigert, mit richtig edlen Armaturen. Aber am Ende zu teuer. Neu war dann billiger. Das Erste wurde zwar kaputt geliefert, aber Reklamationen bei Amazon gehen problemlos.
Geplant ist auch ein Fenster, da im Moment nur ein Abzug vorhanden ist. Im Internet gesucht, aber 250,- mit Versand ist dann doch zu heftig. Wozu ist eBay da. 3, 2, 1 meins. Für 20,- ein perfektes Fenster, nur im Verkaufsraum eingebaut, mit schickem Strukturglas (sieht aus wie Eisblumen). Dafür aber Abholung in Ibbenbüren weil eine Lieferung per Spedition zu teuer ist. Gut, waren wir halt mal kurz in Nordrhein-Westfalen. 6 Stunden hin und zurück um 20,- durch halb Deutschland zu kutschieren.
Dann im Oktober also Wand- und Bodenbelag rausreißen. Dann Fenster rein. Elektrische Fußbodenheizung rein (kostet in Schweden fast nichts), und natürlich Fliesen legen. Wird eine anstrengende Woche, aber dann ist wieder ein großer Schritt getan. Als letztes ist dann irgendwann die Küche dran. Plus natürlich die restlichen Räume malen und so, aber das ist dann nur noch Kleinkram.


Sommerurlaub

3 Wochen Schweden sind cool. Besser wären höchstens noch 6, 9, 12 oder am besten gleich 52 Wochen.
Wir hatten uns viel vorgenommen, und im Großen und Ganzen auch recht gut gemeistert. Schwierigkeit war natürlich Renovierung und Urlaub in ein vernünftiges Gleichgewicht zu bringen.
Aber nun zum Anfang. Småland war kurz vor unserem Urlaub von einer Hochwasserkatastrophe betroffen. Die Wettervorhersage für die 3 Wochen war: Dauerregen. Na toll. Erstes Problem also, den Anhänger so dicht zu machen, dass nichts nass wird. Vor allem die Rigips-Platten sollten natürlich trocken bleiben. Hat mit Folie und Spanngurten gut geklappt. Aufwand hat sich gelohnt, da es während der Fahrt doch öfter mal recht stark geregnet hat. In Dänemark teilweise so stark, dass auf der Autobahn max. 50km/h machbar war. Kaum am Haus angekommen war der Regen aber vorbei, und kam die nächsten 3 Wochen auch fast nicht wieder. Wenn, dann hat es vielleicht mal eine Stunde geregnet. Eher im Gegenteil, in der zweiten Woche hatten wir bis zu 28°C. Das war nachts zum Schlafen schon zu warm. Vom Prinzip her also allerbestes Wetter und das nahezu an jedem Tag.
Von den Arbeiten her hatten wir uns vor allem das untere Zimmer vorgenommen. Aus diesem wollten wir, wie es ursprünglich war, wieder zwei Zimmer machen. Ein Schlafzimmer und ein Wohn- bzw. Fernsehzimmer. Also mit dem praktischerweise vorhandenem Holz und den mitgebrachten Rigips-Platten schnell eine Wand eingezogen. Mit alten, auch noch vorhandenen, Tapeten tapeziert und gemalt. Das war schnell gemacht. Dummerweise hatte ich mir auch vorgenommen, die Fußböden zu machen. Die Hälfte war in einem dunklen Braun, mit was auch immer behandelt. Ich dachte, naiv, das schleife ich schnell ab und gut ist. Ging aber nicht, da das Zeug so klebrig war, dass ich den Schleifer nur auf den Boden legen brauchte und schon war das Schleifblatt zugeklebt. Gut, wenn das nicht geht, dann halt auf die harte Tour und alles abhobeln. Die Ränder wo man nicht rankam, erst mit Heißluft abgekratzt und dann geschliffen. Wohl bemerkt mit einem kleinen Schwingschleifer. Das waren 3 harte Tage. Meine Knie tuen immer noch weh. Aber was soll´s, nach dem Schleifen mit Oslo Hartwachsöl behandelt. Sollte weiß sein, ist aber kaum zu sehen. Sieht fast Natur aus, ist wirklich Klasse geworden.
Jenny hat sich der Türen und Zargen angenommen. Alle mit Heißluft von Farbe befreien. Hat sie sich auch einfacher vorgestellt. Fertig werden wir damit wohl erst nächstes Jahr sein. Aber auch hier sieht das Ergebnis wieder super aus. Eine Zarge habe ich testweise mal mit dem Hartwachsöl vom Fußboden behandelt. Schick.
Im Turmzimmer oben haben wir Decke und Wand gemalt. Fußboden sollte auch gemacht werden. Unter dem PVC sind aber leider Spanplatten auf den alten Holzboden genagelt. Und diese Spanplatten sind auch noch unter den Fußleisten. Das ist mir dann doch zu viel Arbeit, da kommt schick Laminat rauf, reicht. Das gleiche Problem werde ich unten im Esszimmer haben. Das sind die einzigen beiden Räume, die so sind. Das scheint alles aus der letzten großen Renovierung zu stammen, geschätzt 60/70er. Der Wasserboiler ist von 1973, das sieht alles danach aus.
Was haben wir sonst noch so gemacht. Gegend erkundet, mit einem altbekannten Ergebnis. Zuhause ist es am schönsten. Viele schöne Plätze haben wir in der direkten Umgebung gefunden, und nicht wenn man stundenlang mit dem Auto sucht. Der Badesee z.B. ist einfach traumhaft. Wir haben fast jeden Tag gebadet, meistens sogar mehrfach am Tag. Erst eine Decke malen, dann kurz in den See springen. Egal ob 16° oder 28° Außentemperatur. Wichtigste Erkenntnis: Nicht nachdenken, einfach reinspringen. An den nicht so perfekten Tagen (also statt 28°C nur 22°C!), war keine Menschenseele da.
Gegenüber vom Haus ist ein Wald mit einer Skistrecke. Mit Pilzen, massenweise Blaubeeren und (siehe Fotos) auch mindestens einer Schlange. Diese habe ich erst für was harmloses gehalten. Beim Nachforschen dann aber festgestellt, dass es eine schwarze Kreuzotter (auch Höllennatter genannt) war. Die kann durchaus tödlich sein.
Highlight für mich: Mein erster Elch. In freier Wildbahn. Leider hat der Rest der Familie ihn nicht gesehen, dafür konnte ich ihn fotografieren. Aber: Die Familie hat auch einen gesehen. Auf der Rückfahrt am letzen Samstag. Wir waren gerade knapp 15 Minuten gefahren, kam mir auf normaler Landstraße ein alter blauer LKW entgegen. Zu den Kindern sagte ich noch schaut euch den mal an. Da kommt von rechts ein Elch auf die Straße und schafft es noch gerade vor uns und dem LKW rüberzukommen. Das war ein großer männlicher Elch, richtig schön mit Geweih. Also zwei Elche in einem Urlaub. Und für die Familie immerhin einer in groß.
Kleve Gruva, ein altes Bergwerk, ist auch einen Besuch Wert. Bis zu 75 Meter unter der Erde, 3°C, Wasser gefroren. Ist schon beeindruckend. Und auch ein wenig abenteuerlich. Ein paar Gänge sind extra ohne Beleuchtung.
Viele Dinge die wir uns vorgenommen hatten haben wir nicht geschafft. Macht nichts, wir werden ja noch öfter oben sein. Als nächstes in den Herbstferien. Dann ist das Badezimmer dran. Fenster rein, Fliesen legen und neues Waschbecken. Dann ist der Bereich auch schon fertig. Der Rest kommt nächstes Jahr.


Urlaubsvorbereitungen

So langsam fangen die Urlaubsvorbereitungen an. Spannende Frage: Was im Urlaub renovieren? Es soll ja schließlich nicht nur Arbeit, sondern auch Urlaub sein. Wir machen das Turmzimmer oben fertig. Also Decke, Wand und Boden malen. Decke sehr helles beige, Wand helles grün und der Boden wird weiß gewachst. Das Turmzimmer wird dann Lesezimmer bzw. Wohnzimmer. Unten ziehen wir im bisherigen Wohn-/Esszimmer eine Wand ein und machen daraus ein Schlaf- und ein Fernsehzimmer (bzw. Wohnzimmer). Alle Decken kriegen die gleiche Farbe (helles beige), das Schlafzimmer wird blau, das Fernsehzimmer gelb gestrichen. Habe im Internet einen Shop gefunden, der relativ günstig Alpinafarben verkauft. Also kamen diese Woche 5 Pakete mit Farben ab, Versandkosten insgesamt 4,95€. Billiger als zum Baumarkt zu fahren, und der Postbote schleppt es auch noch bis vor die Haustür. Die Fußböden werden alle geschliffen und dann erst mit weißem Dekorwachs und danach mit Hartwachsöl behandelt. Den Eingangsbereich werde ich mal testweise mit Goldahorn von Osmo färben. Bin schon gespannt, wie das aussieht. Wenn es gefällt, wäre das eine Variante für die Durchgangsräume, da die sicherlich nicht weiß gemacht werden. Wobei weiß auch eher relativ ist. Das sieht hinterher nicht aus wie weiß gelackt, sondern kriegt einen leicht hellen Ton, eher wie eine schwache Lasur.
Unser Wohnzimmer ist mittlerweile voll mit all den Dingen die mit sollen. Mal schauen, ob das alles wirklich auf den Anhänger passt.


Ostern 2012

Zu Ostern ging es ab nach Schweden. Diesmal alleine mit den Kindern. 870km mit Anhänger, ist schon anstrengend. 11 Stunden mit Pausen. Hab aber diesmal festgestellt, dass es mit einem Hörbuch wesentlich angenehmer ist. Damit merkt man die lange Strecke kaum.

Abends gegen 19:00Uhr waren wir da. Kinder haben ausgepackt und Betten bezogen. Ich hab das Wasser wieder angeschlossen. Besser gesagt versucht. Ich hatte zwar alles abgestellt und abgeschraubt, aber in der Hauptleitung war wohl noch Wasser. Das Gewinde direkt unter dem Haupthahn war gerissen. Also Wasser wieder abgestellt und den See im Haus weggemacht. Gibt es halt kein Wasser, dafür haben wir alle Wasservorräte beim ICA leergekauft. Mein Vater will ja am Sonntag kommen (wir sind Donnerstag hochgefahren), der hat das passende Werkzeug. Dann oben die Betten inspiziert, aber was flattert denn da? Hat sich doch eine Federmaus in unser Haus verirrt. Kinder waren natürlich begeistert, so oft sieht man die Viecher ja nicht. Und schon gar nicht bei Helligkeit. Sie ist natürlich in das hinterste Zimmer geflogen. Rauslocken war aber recht einfach. In dem Raum in dem sie gerade war Licht anmachen und in dem Raum in den sie fliegen soll Licht aus. Sobald sie einen Raum weiter geflogen war Tür zum vorigen Raum zu, und so weiter. Nach 10 Minuten hatten wir sie in die Freiheit entlassen.

Am Freitag dann erstmal einkaufen und frühstücken. Herdplatten eingebaut und angeschlossen. Nun gehen auch alle 4 Platten auf einmal ohne dass die Sicherung rausfliegt. In der Küche waren neue Heizkörper verbaut aber nie angeschlossen. Die habe ich dann in das Wohnzimmer gebaut. Dort hatte ich die uralten E-Heizungen schon im Januar rausgeworfen. Fehlt noch eine im Wohnzimmer, dann ist der Bereich schon fast fertig.

Samstag dann die Überraschung. Alles weiß draußen. Knapp 10cm Schnee. Wunderschöne Optik, aber morgens -10°. Sind dann nach Oskarshamn gefahren. Einmal in den ICA MAXI und die Baumärkte, und schon ist 13Uhr durch. Hatte eine neue Heizung für das eine Kinderzimmer gekauft. Schlauerweise eine mit 400V die dort nicht passt. Habe ich sie halt im Turmzimmer eingebaut. Den restlichen Tag haben wir mit Monopoly verbracht. Die Kleinste, die das zum ersten Mal gespielt hat, hat haushoch gewonnen.

Sonntag dann weiter aufräumen und auf meine Eltern warten. Erstmal alles zeigen, und dann vor allem Wasser fertig machen.

Montag, endlich duschen. Kinder hatten sich auch schon drauf gefreut. Wir sind dann mal wieder nach Oscarshamn gefahren. Den Eltern alles zeigen (vor allem wo die wenigen Baumärkte sind). Diesmal sind wir nicht über die Hauptstraße, sondern kreuz und quer gefahren. Die Gegend sieht einfach toll aus. Dann noch die Sat-Anlage, provisorisch, anbauen. Ohne Fernseher geht´s halt nicht.

Dienstag, morgens kurz mit meinem Vater zum Recyclinghof gefahren. Alles umsonst in Schweden, einfach praktisch (wenn ich bedenke was ich in Deutschland schon an Geld für Entsorgung losgeworden bin). Auf dem Rückweg sind wir einfach mal in eine Seitenstraße gefahren, da dort ein See ausgewiesen war. Mal schauen, ob man dort im Sommer gut baden kann. Dann weiter aufräumen, und ein paar Türen unten gangbar machen. Naja, und Auto packen muss natürlich auch leider sein.

Mittwoch um kurz vor 9:00Uhr Abfahrt. Wieder mit Hörbuch, ist einfach prima so. Gegen 18:00Uhr waren wir zu Hause.


Ostern Vorbereitung

So, Ostern geht es für 4 Tage nach Schweden. Meine Eltern sind ab Ostern für 4 Wochen im Haus und fangen mit den ersten Renovierungen an. Alle Fenster reparieren/malen und die Treppe machen. Dieses Wochenende werden wir schonmal den Anhänger packen. Wir haben diverse Pötte Farbe besorgt, Laminat für die Treppe, Leiter und Werkzeug muss mit. Ich werd dann in Schweden schonmal alles vorbereiten. Also Wasser anschließen, der Herd muss noch eingebaut werden, evtl. Sat-Anlage einrichten.


Erste Woche – Freitag

Letzter Tag heute in Schweden. Restarbeiten, letzten Müll entsorgen. Im Haus sind jetzt nur noch die Sachen, die dort auch bleiben sollen.
Mit Lara und Lena bin ich dann schnell tanken gefahren. Dabei sind wir noch mal kurz zu den beiden Seen in der Nähe. Beide zugefroren, wunderschöne Optik. Minus 2 Grad, Sonne, perfekt.
Alle Fenster einmal ausgemessen, genau fotografiert, und defekte Scheiben notiert. Die neueren Fenster unten sind praktisch. Mit Jalousie im Glas, Fenster kann man öffnen um an die Jalousie ranzukommen.
Abends Warmwasser abgeklemmt und den Boiler entleert. So müssen wir morgen früh, bevor es losgeht, nur das Kaltwasser abklemmen. Den Raum mit dem Wasseranschluss habe ich mit einer neuen Heizung versehen. Die bleibt an, so dass dieser Raum frostfrei bleibt.
Morgen in Ruhe frühstücken, ein paar Restsachen für die Fahrt einkaufen und dann geht es leider wieder nach Deutschland.


Erste Woche – Donnerstag

Heute morgen waren wir in Oskarshamn. Duschstange gekauft, und ein paar Möbel und dergleichen in einem schicken Laden angeschaut. Baumarkt und Möbelmarkt in einem. Dann noch zu Ica Maxi und schon war der halbe Tag rum.
2. Bett aufgebaut und die Öfen oben einmal richtig sauber gemacht. Im Schlafzimmerofen waren noch Reste von einem Nest, ich glaube die wurden die letzten 10 Jahre nicht sauber gemacht.
Ansonsten weiter aufgeräumt und Restmüll weggebracht.


Erste Woche – Mittwoch

Heute haben wir den Rest der Abseiten entrümpelt. Alles leer, auch die Schränke komplett ausgeräumt. Einen Teil haben unsere Nachbarn genommen (alte Schöpfkelle, alte Deckenlampe, viel Restschrott), Hauptsache weg. Den Rest erstmal im Schuppen untergebracht. Werden wir im Sommer zum SecondHand-Shop bringen. Pappe und restlichen Müll haben wir schon weggebracht. Nachmittags war Dirk, unser Elektriker, da und wir haben eine ganze Weile beratschlagt wie wir hier weiter vorgehen. Morgen noch ein wenig weiter aufräumen, dann ist das Haus schier und wie haben alles geschafft was wir uns vorgenommen haben.